Rowohlt

Jan Weiler - Im Reich der Pubertiere

Chaos, Pickel und Hormone – Wie der Wahnsinn in der Familie weitergeht.

Inzwischen hat es der Pubertier-Forscher nicht mehr nur mit einem weiblichen, sondern auch mit einem männlichen Exemplar der Gattung zu tun. Zu einigen Erkenntnissen ist er bereits gekommen: Pubertiere bewohnen am liebsten schlecht belüftete Räume, in denen sich Müllberge türmen. Die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Vertretern dieser Art erscheinen signifikant: Während das weibliche Pubertier durch maßlosen Konsum, unverständliches Monologisieren und multiples Dauermeckern auffällt, verbringt das Pubertier-Männchen seine Lebenszeit im Wesentlichen mit drei lautlosen Tätigkeiten: Schweigen, Müffeln – und Zocken.

Das klingt alles schlimm, schlimm, schlimm. Doch ohne Pubertiere wäre das Leben arm und öde. Und das Haus zu still und zu leer.

Die Illustrationen im Innenteil stammen wie bei dem Vorgänger „Das Pubertier“ von dem Berliner Künstler Till Hafenbrak. «Im Reich der Pubertiere» stürmte zwei Wochen nach Erscheinen Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste.